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Familienzentrum

Pfarreien

Als mit dem 1.1.2006 die altehrwürdigen Eifeldekanate Zülpich und Bad Münstereifel aufgelöst und mit dem Dekanat Euskirchen zusammengelegt wurden, umfasste das Dekanat Bad Münstereifel 14 Pfarreien mit 7 kanonischen Pfarrern in drei Seelsorgebereichen. Bei seiner Entstehung im Jahr 1900 aus den Dekanaten „Ahr“, „Eifel“ und „Zülpich“ hatte es noch 16 Pfarreien umfasst, später aber die Pfarreien Großbüllesheim, Kleinbüllesheim, Flamersheim, Kuchenheim, Kirchheim, Roitzheim, Stotzheim und Weidesheim an Euskirchen verloren. Dazu gekommen waren Antweiler, Lessenich, Satzvey, Kommern, Obergartzem , die heute den Seelsorgebereich „Veytal“ umfassen, sowie Eschweiler.

Mit der Zusammenlegung der beiden Seelsorgebereiche „Bad Münstereifel Höhengebiet“ und „Bad Münstereifel-Erfttal“ zum 1.1.2008 wurden 7 Pfarreien der spätestens um das Jahr 1000 herum entstandenen Dekanate „Ahr“ (Mutscheid, Rupperath, Houverath, Effelsberg) und „Eifel“ (Münstereifel, Schönau, Iversheim) sowie die Pfarreien Kirspenich und Eschweiler zusammengeführt. Der Seelsorgebereich umspannt eine Gesamtfläche von mehr als 140 km2 mit einem Höhenunterschied von fast 400 m. In 44 Ortschaften leben 17.042 Menschen von denen 68% römisch-katholisch sind (11.589).

Während in Zülpich die bisher drei Seelsorgebereiche mit 21 Pfarreien voraussichtlich zum 1.1.2009 zu einer Großpfarrei fusioniert werden, sollen die 9 Pfarreien des Seelsorgebereiches Bad Münstereifel ihre Eigenständigkeit behalten. Die historische Bedeutung der gewachsenen Pfarreien von denen Münstereifel und Kirspenich (beide im Jahr 830 bezeugt) die ältesten sind, kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Mutscheid und Rupperath sind 1173 erwähnt und Schönau 1222. Houverath wurde vermutlich im 15. Jh. Pfarrei, Effelsberg im Jahre 1694. Die jüngsten Pfarreien sind Iversheim und Eschweiler, die 1804 zur Pfarrei erhoben wurden.